Was ist die Bayerische Ehrenamtskarte?

Die Bayerische Ehrenamtskarte ist ein sichtbares Zeichen der Anerkennung für besonderes Bürgerschaftliches Engagement. Ehrenamt findet größtenteils vor Ort statt – in der Gemeinde, der Stadt, dem Landkreis, in dem die Ehrenamtlichen wohnen. Und doch leistet jedes Bürgerschaftliche Engagement einen Beitrag zum Gemeinwohl, der über die jeweilige Gemeinde-, Stadt- oder Kreisgrenze hinaus wirkt und letztlich dem gesamten Freistaat zugute kommt. Deshalb arbeiten der Freistaat Bayern, die kreisfreien Städte und die Landkreise Bayerns zusammen, um mit dieser bayernweit gültigen Ehrenamtskarte ein „Dankeschön“ an die besonders engagierten Bürger zu richten.

Akzeptanzpartner

Inhaber einer Ehrenamtskarte erhalten Vergünstigungen bei den Akzeptanzpartnern
Liste der Akzeptanzpartner.

Wer bekommt die Karte?

Allgemeine Voraussetzungen

Der Landkreis oder die kreisfreie Stadt, in dem bzw. in der die Ehrenamtlichen wohnen, muss sich an der Einführung der Ehrenamtskarte beteiligen.

Persönliche Voraussetzungen

Folgende persönlichen Voraussetzung müssen Ehrenamtliche erfüllen, wenn sie eine Bayerische Ehrenamtskarte erhalten wollen:

  • Freiwilliges unentgeltliches Engagement von durchschnittlich fünf Stunden pro Woche oder bei Projektarbeiten mindestens 250 Stunden jährlich. Ein angemessener Kostenersatz ist zulässig.
  • Mindestens seit zwei Jahren gemeinwohlorientiert aktiv im Bürgerschaftlichen Engagement.
  • Mindestalter: 16 Jahre.
  • Auf Wunsch erhalten ohne weitere Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen eine Ehrenamtskarte
    • Inhaber einer Juleica
    • aktive Feuerwehrdienstleistende mit abgeschlossener Truppmannausbildung (Feuerwehrgrundausbildung)
    • aktive Einsatzkräfte im Katastrophenschutz und Rettungsdienst mit abgeschlossener Grundausbildung für ihren jeweiligen Einsatzbereich.
  • Inhaber des Ehrenzeichens des Ministerpräsidenten sowie Feuerwehrdienstleistende und Einsatzkräfte im Katastrophenschutz und Rettungsdienst, die das Feuerwehrehrenzeichen des Freistaates Bayern bzw. die Auszeichnung des bayerischen Innenministeriums für 25-jährige oder 40-jährige aktive Dienstzeit erhalten haben, erhalten eine unbegrenzt gültige goldene Ehrenamtskarte.

Wie erhalte ich die Bayerische Ehrenamtskarte?

Ab sofort können Ehrenamtliche selbst, der Verein, der Verband oder die Kommune einen Antrag auf Ausstellung der Bayerischen Ehrenamtskarte beim Landratsamt Landsberg am Lech stellen. Der Verein oder die Organisation für die der oder die Ehrenamtliche tätig ist, bestätigt die Angaben auf dem Antragsformular.

Wie werde ich Akzeptanzpartner?

Die Attraktivität der Bayerischen Ehrenamtskarte steigt mit der Zahl der Akzeptanzpartner die Vergünstigungen gewähren. Gleichzeitig signalisiert dieser seine Wertschätzung des bürgerschaftlichen Engagements, und dass ihm das Gemeinwohl am Herzen liegt. Für das sich als Akzeptanzpartner an der Ehrenamtskarte beteiligende Unternehmen ist damit ein Imagegewinn verbunden, da es ein sichtbares Zeichen seiner sozialen Verantwortung setzt.

Wir rufen Einzelhändler, Dienstleister, Inhaber von Gastronomiebetrieben, Betreiber von Freizeiteinrichtungen und sonstige Gewerbetreibenden auf, die Einführung der Ehrenamtskarte im Landkreis Landsberg am Lech zu unterstützen und sich als Akzeptanzpartner zur Verfügung zu stellen. Sie leisten damit einen Beitrag unseren Landkreis noch lebens- und liebenswerter zu machen.

Ein Hinweis noch an dieser Stelle:

Die von den Akzeptanzpartnern zur Verfügung gestellten Vergünstigungen gelten bayernweit für alle Inhaber einer Ehrenamtskarte.

Eine Übersicht über die Städte und Landkreis, die sich am Modellprojekt Bayerische Ehrenamtskarte beteiligen finden sie hier.

Ohne Formulare geht’s nicht …

 

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Bitte schicken Sie die Anträge immer erst per E-Mail (Button am Formular-Ende) und anschließend mit Originalunterschrift per Post/Fax. Danke!

 

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Bayerischen Ehrenamtskarte unter www.ehrenamtskarte.bayern.de

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Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.